Tobias Bock wird neues Mitglied der OSCAR Geschäftsführung am Standort Stuttgart

Zum 1. Februar tritt Tobias Bock die Nachfolge von Daniel Scheuermann an und wird Teil der Geschäftsführung am Standort Stuttgart. Er verantwortet somit die Stuttgarter Abteilungen Projektplanung und Projektleitung und teilt im folgenden Interview seinen bisherigen Werdegang sowie seine Sicht auf Personalführung, die nötigen Fähigkeiten zum Erfolg bei OSCAR und weitere spannende Eindrücke.

Was hast du vor deiner Zeit bei OSCAR gemacht und wie bist du in der Geschäftsführung gelandet?

Vor meiner Zeit bei OSCAR habe ich das International Fashion Retail Studium in Reutlingen abgeschlossen. Nach diesem Abschluss ist man prädestiniert für eine Position in einem Handelsunternehmen, vorrangig Mode-Einzelhandel. Auch wenn ich mir durchaus vorstellen kann, in diesem Bereich in der Zukunft zu arbeiten, wollte ich direkt nach dem Studium etwas anderes kennenlernen. Da war die Beratung eine gute Option, man lernt selten so viele unterschiedliche Branchen und Bereiche in so kurzer Zeit kennen. Und wie es dann so ist, hört man über Bekannte von einem Job, der ganz cool sein soll, weniger als eine Woche später sitzt man im Stuttgarter Assessment Center und bekommt die Chancen bei OSCAR aufgezeigt. ‚Grundsätzlich hat jeder bei OSCAR die Möglichkeit, auch Geschäftsführer zu werden‘ hatte Cynthia, damals noch Geschäftsführerin in Stuttgart, gesagt, und ich war gleichermaßen beeindruckt wie skeptisch. Nach dem Direktstart in die Projektplanung kam nach 4 Monaten auch die Stelle der Projektleitung hinzu. Von der Softwareanbieterauswahl über Apothekenmarketing bis zur Reorganisation eines Dienstleistungssektors waren die Projekte immer spannend und abwechslungsreich. Seit Anfang 2021 darf ich mich zum Team der Stuttgarter Geschäftsführung zählen, in der ich das Ressort Akquise leite. Immer noch beeindruckt, nicht mehr skeptisch.

Was beeindruckt dich?

Bei OSCAR wird man stark gefordert, während der monetäre Anreiz, anders als vielleicht bei anderen Unternehmensberatungen, nicht zentraler Aspekt bei der Arbeitgeberwahl ist. Und trotzdem ist der Einsatz der Mitarbeiter bei OSCAR nicht zu vergleichen mit allen anderen Unternehmen, die ich zuvor kennenlernen durfte. Bei OSCAR findet man einen intrinsisch motivierten Haufen kluger Köpfe vor, jeder hier hat auf nichts mehr Lust, als sich selbst und OSCAR weiterzuentwickeln. Das Arbeitsumfeld, das daraus entsteht, ist definitiv beeindruckend.

Wie wird man bei OSCAR erfolgreich?

OSCAR bietet von Anfang an viel Verantwortung und Freiraum. Um dem gerecht zu werden, sollte man eine Mischung aus Motivation, Proaktivität, einer guten Auffassungsgabe und den Drang, sich ständig weiterentwickeln zu wollen, mitbringen. Immer wieder den Schritt aus der Komfortzone wagen und sich neuen Herausforderungen stellen steht an der Tagesordnung und ermöglicht zusammen mit der Feedbackkultur von OSCAR die oft zitierte steile Lernkurve. Mit der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung geht dann auch der Erfolg bei OSCAR einher.

Fällt es dir schwer, Verantwortung auf deine Mitarbeiter zu übertragen?

Anfangs ja. Das war aber eines der ersten Dinge, die ich schon als Projektleiter lernen musste. Bei der Delegation von Aufgaben und Verantwortung gibt es natürlich immer innere Stimmen, die sagen: Soll ich das nicht lieber selbst machen? Bis ich das erklärt habe, habe ich es doch sicher selbst erledigt? Fakt ist aber, dass man nicht alles allein schafft. Und wenn man bei einer Aufgabe zögert, die delegiert gehört, sollte man sich fragen: Wo zwischen Personalauswahl und Personalentwicklung bin ich als Führungskraft meiner Aufgabe nicht ausreichend nachgekommen? Wie trage ich dafür Sorge, dass mein Team in Zukunft solche Aufgaben lösen kann?

Für welchen Job wärst du am wenigsten geeignet?

Uhrmacher. Handwerkliches Geschick und Geduld sind mir zwar nicht völlig fremd, trotzdem bin ich der Überzeugung, dass ich ein Uhrwerk nach 20 Minuten vermutlich durch die Luft schleudern würde.